Donnerstag, 8. Dezember 2016

Zehnder ComfoAir Q350 mit dem Smartphone bedienen: ComfoConnect LAN C

Meinung - HowTo

Endlich hat Zehnder die Android App für die Bedienung meiner ComfoAir Q350 TR veröffentlicht. Macht das meine Lüftung nun smart? Keine Ahnung, aber ich kann nun die Anlage von meinem Smartphone aus bedienen. Auf diese Weise brauche ich mir keine Gedanken machen, wo ich im Haus die Bedienelemente der Lüftung zu platzieren habe. Alle Daten der Lüftungsanlage lassen sich bequem am Handy ablesen. So ziemlich alles, was sich am Gerät selbst einstellen lässt, lässt sich nun am Smartphone machen. Wenn man es möchte, ist das sogar von unterwegs möglich. Neben der App "ComfoControl", welche es für iOS und Android gibt (wieder einmal nicht für Windows), wird dazu das ComfoConnect LAN C Modul von Zehnder benötigt.

Das ComfoConnect LAN C Modul

Neben diversen Sensoren und auch einer KNX Schnittstelle, bietet Zehnder als Erweiterung für die neue ComfoAir Q Reihe (350, 450 und 600) auch eine LAN Schnittstelle an. Preislich liegt die ComfoConnect LAN C getaufte Erweiterung bei etwa 160€. Man kann sie entweder im Netz bei den einschlägigen Shops beschaffen, oder man erkundigt sich beim Lüftungsbauer seines Vertrauens. Dieser kann, sofern man das nicht selbst machen kann oder will, auch gleich die Installation und Einrichtung übernehmen. Wie auch den Tausch des eigentlichen Lüftungsgerätes, habe ich auch die Installation und Einrichtung dieses Moduls selbst durchgeführt.

Die Hardware

Das Zehnder ComfoConnect LAN C Modul (Part No. 655011100) wird in einem unscheinbaren Karton geliefert. Klar, hier muss dem Kunden nicht, wie bei trendigen Smarthomeprodukten, viel Tamtam geboten werden. Üblicherweise wird dieses Gerät auch vom Lüftungsmonteur installiert. Die Endanwender, die das selbst machen - wie in diesem Fall ich -  brauchen keine Schickimickiverpackung; es zählt was drin ist. Gleich beim Auspacken ist mir aufgefallen, dass die kleine Kiste in meiner Vorstellung viel größer war. Ich habe mich nochmal auf der Seite von Zehnder rumgetrieben und konnte dort keine Abmessungen finden. Die deutsche Produktseite geizt mit Angaben.
Das ComfoConnect LAN C Modul ist etwa 7,5 cm breit, 12cm hoch und 2,5cm tief. Wie auf dem Titelbild zu sehen, wird es hochkant montiert. Dazu passt dann auch der mitgelieferte Wandhalter, welcher keinen besonders langlebigen Eindruck macht. Da die Box fest montiert und verdrahtet an der Wand bleibt und nicht dauernd herunter genommen wird, sollte die Qualität trotzdem ausreichen.
Zehnder ComfoConnect LAN C - Ansichten
Zehnder ComfoConnect LAN C - Ansichten
Das Typenschild befindet sich auf der Rückseite. Es zeigt, neben MAC Adresse und Seriennummer, die Firmenanschrift und dass es der Schutzart IP30 entspricht. Es liegt also keinerlei Schutz gegen Feuchtigkeit vor, was aber kein Problem darstellen sollte.
Die Forderseite zeigt, neben den Statuslämpchen für "activity", "LAN", "ComfoNET" und "power", noch die Beschriftung der linksseitigen Anschlüsse (LAN und 2 mal ComfoNet), sowie das Logo des Herstellers. Ein Reset-Taster ist ebenfalls noch vorhanden.
An der linken Seite liegen alle notwendigen Anschlüsse zur Installation. Es ist sowohl ein LAN-Anschluss notwendig, als auch die Verbindung zum ComfoAir Lüftungsgerät per Leitungen. Über diesen, von Zehnder ComfoNET bezeichneten, Anschluss erfolgt sowohl die Energieversorgung, als auch die Datenverbindung zwischen der Lüftung und der ComfoConnect Box. Die ComfoConnect LAN C bietet 2 ComfoNET Anschlüsse. Die Leitung kann durchgeschleift werden und führt dann weiter zum ggf. nächsten Modul. Zu guter Letzt befindet sich im unteren Bereich der linken Seite noch ein Löchlein, in das man mit einer Büroklammer "pieken" kann, um das Gerät auf Werkseinstellungen zurückzusetzen.
Im Lieferumfang befindet sich die Box selbst, die Wandhalterung und ein Kabelbinder, welcher als Zugentlastung der Anschlusskabel dienen soll. Das Kabel, um die Box mit dem Lüftungsgerät zu verbinden, bzw. ein Patchkabel für den LAN-Anschluss liegen nicht bei.

Die Installation

Für die Platzierung der ComfoConnect LAN C habe ich mich für einen Platz an der Wand, rechts neben meinem Lüftungsgerät, der Zehnder ComfoAir Q350 TR, entschieden. Gleich unterhalb der Box befindet sich der Lichtschalter und davon rechts der Zugang zum Raum. So kann ich an den LEDs den Betriebszustand gut sehen. Außerdem war das eine Stelle, welche ich sehr gut mit der Bohrmaschine erreichen konnte, um die Befestigungslöcher zu bohren. Die LAN Dose befindet sich links neben dem Lüftungsgerät (siehe Beitrag zum Einbau des Lüftungsgerätes).
Positionierung der ComfoConnect LAN C
Positionierung der ComfoConnect LAN C
Als erstes habe ich ein kurzes Stück Kabelkanal montiert, um das ComfoNET Kabel zum Lüftungsgerät zu führen. Im Kabelkanal findet dann auch noch ein rotes CAT5 Patchkabel Platz, um die Verbindung ins Heimnetz herzustellen. Auch die ComfoAir Q350 TR bietet, wie die ComfoConnect LAN C, zwei ComfoNET Anschlüsse für die Verbindung diverser Erweiterungen. Hiervon benötigte ich lediglich einen Anschluss. Sollte die Anlage mit weiteren Modulen erweitert werden, so kann die ComfoNET Verbindung entweder von der LAN-C Box oder dem Lüftungsgerät aus geführt werden. Bislang plane ich aber keine zusätzliche Erweiterung. Zehnder bietet jedoch eine reichliche Auswahl an möglichen Zusatzmodulen. So kann ich nicht sicher sein, ob dem Freak in mir nicht doch noch irgendwann nach Neuem gelüstet. Nachdem der Kabelkanal angebracht war, mussten noch 2 Löcher für die Wandhalterung gebohrt und diese montiert werden. Leider liefert Zehnder keine Bohrschablone mit. Ich habe die Halterung mit der Wasserwaage ausgerichtet und dann die Löcher mit Bleistift angezeichnet. Die Löcher der Halterung bieten leider keinen Spielraum, sodass es leicht schief wurde. Auf dem Bild wirkt es aber schlimmer, als es in Wirklichkeit ist. Mit einer Bohrschablone wäre das vielleicht perfekt geworden.
Kabelkanal und Wandhalterung für die ComfoConnect LAN C
Das Patchkabel war schnell gelegt und eine detailliertere Beschreibung sollte hier nicht notwendig sein. Ich gehe davon aus, dass Zehnder ein passendes farbkodiertes ComfoNET-Kabel anbietet. Ich habe mich für ein Reststück eines herumliegenden CAT5 Kabels entschlossen. Hier stimmen dann die Farben nicht mit denen überein, welche an den ComfoNET Schnittstellen gezeigt werden. Man muss ein wenig acht geben, dass man beide Schnittstellen, am Lüftungsgerät und der ComfoConnect LAN C, gleich belegt. Gemäß Bedienungsanleitung für die ComfoConnect LAN C sollen für das Schnittstellenkabel feste Adern für die Einsteckklemmen 2x2 (Twisted Pair) verwendet werden. Eine Abschirmung ist nicht notwendig.
ComfoNET Anschluss mit CAT5 LAN Kabel
ComfoNET Anschluss mit CAT5 LAN Kabel
Das grüne Adernpaar habe ich für die Datenleitung (CAN) verwendet; das orange Adernpaar für die Spannungsversorgung. Ich denke dass darauf geachtet werden sollte, dass CAN_H und CAN_L zusammen in einem verdrillten Adernpaar geführt werden und nicht die Spannungversorgung mit der CAN Leitung gemischt wird.
ComfoAir Lüftungsgerät - ComfoNET Schnittstelle
ComfoAir Lüftungsgerät - ComfoNET Schnittstelle
Farbkodierung ComfoNET:
ComfoNET Anschluss
Farbkodierung ComfoNET
meine verwendete Farbkodierung
CAN_L
Weiß
Weiß (Grün)
CAN_H
Gelb
Grün
Masse (GND)
Schwarz
Weiß (Orange)
12V
Rot
Orange

ComfoControl-App

Das Zusatzmodul ComfoConnect LAN C allein ist jedoch nutzlos. Es bietet lediglich die Verbindung zwischen dem CAN der Lüftungsgerätes mit dem LAN bzw. Internet. Erst mit der zugehörigen App ComfoControl wird die Sache rund. Die App ist für iOS (Download) und Android (Download) verfügbar. Leider stehen wieder einmal Windows User ohne Unterstützung da.
Im weiteren Verlauf beschreibe ich die Android App, weil ich diese verwende. Die Einrichtung und Verwendung der iOS App sollte sich nicht sonderlich von der Androidversion unterscheiden; jedenfalls unterscheiden sich die Screenshots in beiden App-Portalen nicht.

Die ComfoControl App einrichten

Gleich nach dem Öffnen der App erscheint ein Screen, welcher mit "Situation auswählen" überschrieben ist. Wählt man hier "Monteur" aus, so sollte man ein registrierter Nutzer der Zehnder ComfoConnect-Cloud sein. Einen solchen Zugang erhält man als registrierter Monteur. Damit fällt für den privaten Endanwender dieser Punkt aus. Man wählt hier "Benutzer" aus und wischt sich durch die Erklärungen in denen nochmals beschrieben wird, wie das ComfoConnect LAN C Modul mit dem Internet verwunden wird. Auf dem letzten Screen tippt man am unteren Bildschirmrand "Mit ComfoConnect-Schnittstelle verbinden".
ComfoControl App einrichten
ComfoControl App einrichten
Befindet man sich mit dem Smartphone im gleichen Netzwerk, wie die ComfoConnect LAN C Schnittstelle, so sollte diese von der App gefunden werden und die Meldung "Gefunden, mit ComfoConnect-Schnittstelle verbinden" erscheint in blauer Schrift und kann angetippt werden. Im Anschluss muss der PIN-Code der Schnittstelle eingegeben werden (Standard: 0000). Die gefundene Schnittstelle wird sofort mit "Zu Hause" benannt. Dies kann beliebig geändert werden, was eigentlich nur Sinn macht, wenn man mehrere Lüftungsgeräte ansteuern möchte. Mit dem Schalter "Fernzugriff" legt man fest, ob man auch von außerhalb des lokalen Netzwerks zugreifen darf. Außerdem kann man sich, sofern der Fernzugriff aktiviert wurde, Alarmmeldungen der Lüftung aufs Smartphone übertragen lassen. Auch der PIN-Code der ComfoConnect kann hier individuell (4 Ziffern) festgelegt werden.
Anschließend landet man auf der Startseite der eigentlichen App. Im Hamburgermenü, links oben, gibt es unter "Benutzerebene" 4 Auswahlmöglichkeiten:
    • Normaler Anwender (Basisfunktionen verfügbar)
    • Fortgeschrittener Anwender (alle Benutzereinstellungen der Lüftung verfügbar)
    • Monteur (zusätzlich zu allen Benutzereinstellungen sind auch die Monteureinstellungen nach erfolgreicher PIN-Eingabe verfügbar)
    • Registrierter Monteur (Nutzerkennung für ComfoConnect-Cloud notwendig)
Ich habe "Monteur" ausgewählt und erhalte dadurch Zugriff auf alle Funktionen und Einstellungen des Lüftungsgerätes. Für die Monteureinstellungen wird auch in der App die zugehörige PIN der ComfoAir abgefragt. Man findest diese im Monteurhandbuch, welches ggf. als Download bei Zehnder verfügbar ist. Wer in die Monteureinstellungen eingreift, sollte wissen, was zu tun ist. Im Zweifel diese Einstellungen unterlassen.
ComfoControl - Benutzerebene
Sollte die App Zugang zu mehreren ComfoConnect Schnittstellen haben, so kann man diese hier ebenfalls wechseln.

Die ComfoControl-App bedienen

Die Startseite zeigt die aktuelle Lüftungsstufe und ob sich die Lüftung im Automatik- oder Manuellbetrieb befindet. Die aktuelle Frischlufttemperatur, die Zulufttemperatur und das aktuelle Luftvolumen werden ebenfalls dargestellt. Eigentlich bietet die Startseite die wesentlichen Werte zum Ablesen und auch die wichtigsten Betriebseinstellungen im Überblick. Ein Tap auf "Abwesend" versetzt die Lüftung in den Abwesenheitsmodus. Nach dem Tap ist der Zeitpunkt anzugeben, zu dem die Lüftung wieder in den Normalbetrieb versetzt wird. Äquivalent zeigt sich die Einstellungsmöglichkeit für den "Party Timer". Die Schaltflächen "+" und "-" ermöglichen die Lüftungsstufe manuell zu erhöhen oder zu verringern.
ComfoConrtol - Startseite
ComfoConrtol - Startseite
Die Karte "Anwendungen" bieten noch einmal Zugriff auf "Abwesend" und "Party Timer". Außerdem lässt sich die Lüftung auf "Zu- und Abluft", reine Zuluft bzw. reine Abluft umschalten. "Nur Abluft" ist bei mir jedoch deaktiviert, weil ich eine Feuerstätte im Haus habe. Der Sinn eines reinen Zuluftbetriebs erschließt sich mir mir nicht. Weitere Veränderungen zu "Temperaturprofil" und "Bypass" können ebenfalls vorgenommen werden. "ComfoHood" sagt mir nichts und eine "ComfoCool" für eine aktive Kühlung ist bei mir nicht angeschlossen. Daher sind beide Möglichkeiten in meiner Oberfläche ausgegraut.
ComfoConrtol - Anwendungen
ComfoConrtol - Anwendungen
"Zeitprogramm" ermöglicht die Definition von zeitlich festgelegten Lüftungsstufen bzw. den Betrieb einer möglichen ComfoCool Einheit. "Filter" zeigt die Zeit bis zum nächsten Filterwechsel. Die Filterwechselanzeige ist unabhängig des tatsächlichen Verschmutzungsgrades. Die Anzeige zählt lediglich 182 Tage seit dem letzten Filterwechsel herunter. Ich ignoriere diese Angabe und kontrolliere meine Filter regelmäßig. Den Austausch erledige ich dann nach tatsächlicher Verschmutzung. Der "Gerätestatus" zeigt alle Fakten und Messwerte, wie Lüftungstyp, Firmware, Seriennummer, und auch Temperatur und Feuchtigkeit der 4 Luftanschlüsse. Die dargestellten Werte sind äußerst zahlreich und ich zähle sie hier nicht alle auf. Interessant, jedenfalls für mich, sind die bislang verbrauchte Energie der Lüftung bzw. die berechnete - durch die Lüftung - eingesparte Energie.
ComfoConrtol - Gerätestatus
ComfoConrtol - Gerätestatus

Meine Wünsche

Ursprünglich hatte Zehnder die ComfoConnect LAN C Schnittstelle als Webinterface zur ComfoAir Q angepriesen. Diese Information scheint inzwischen verschwunden. Trotzdem würde ich mir genau das auch wünschen; ein Webinterface, welches ich im Browser aufrufen kann.
Eine App für Windows, wäre äußerst wünschenswert. Es ist, wie so oft, sehr schade, dass mobile Windowsnutzer ausgeschlossen sind. Eine App für den PC wünsche ich mir im gleichen Zug auch mit. Fast jeder hat einen Windows PC zu Hause. Windows ist immer noch das Betriebssystem, welchen den Laptop/PC Bereich dominiert. Wie das Smartphone bei mir fast immer griffbereit liegt, so ist dies auch mit einem PC bzw. Laptop bei uns im Haus der Fall.
Generell habe ich ein kleines Problem mit den Zeitprogrammen. Es ist schön, wenn die Lüftung während der Arbeitszeit auf Abwesend wechselt. Aber ich habe auch mal Urlaub und da würde ich das Zeitprogramm gerne deaktivieren. Bislang sehe ich als einige Möglichkeit das Löschen des Zeitprogramms. Hier wäre es schöner eine "Schalter" zu programmieren, mit dem man ein solches Zeitprogramm auf inaktiv setzen kann.
Wenn ich schon die Lütung von unterwegs ansprechen kann, warum nicht weiter denken und Dienste wie IF = "If this then that" unterstützen. Ich könnte mir hier ein Szenario denken, bei dem meine Netatmo Wetterstation eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit im Außenbereich detektiert. Hier könnte es gf. hilfreich sein, das Luftvolumen zu reduzieren und nur auf Stufe I zu lüften, bis wieder mehr Feuchtigkeit zur Verfügung steht.
Ich nutze eine Huawei Watch und das zum Teil sehr intensiv. Auch wenn es in der letzten Zeit etwas still um Smartwatches wurde, so würde ich mir wünschen, dass die ComfoControl App auch Android Wear bzw. die Apple Watch unterstützte. An der Smartwatch schnell mal auf Partystufe schalten und auch den aktuellen Betriebszustand der Lüftung prüfen, könnte ich mir nützlich vorstellen.

Mein erster Eindruck

Die Installation der ComfoConnect LAN C Schnittstelle und die Installation und Einrichtung der App empfand ich nicht als sonderlich schwierig. Möglicherweise weil ich einmal die Ausbildung zum Industrieelektoniker machte. Unerfahrenere Heimwerker sollten vielleicht auf das originale ComfoNET Kabel zurückgreifen, um bei der Verdrahtung keinen Fehler zu machen. Die Bedienung der Lüftung im Heimnetz ist sehr komfortabel und die Verbindung klappte bislang reibungslos. Sehr schön finde ich auch, dass ich in der App übersichtlich den Gerätestatus mit allen Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten ablesen kann. Das ist wesentlich übersichtlicher, als sich durch die Menüpunkte im Display des Gerätes zu tippen. Bis man die Luftfeuchtigkeit der Zuluft abgelesen hat, ist die Ablufttemperatur bereits vergessen.
Den ganz großen Vorteil für mich persönlich habe ich bereits zu Beginn erwähnt. Ich musste mir keine Gedanken machen, wo ich im Haus eine Bedieneinheit platziere, so dass ich komfortabel darauf zugreifen kann. Die Anschaffung der ComfoConnect LAN C Schnittstelle verhält sich preisneutral zur Bedieneinheit ComfoSense, welche für diverse Schalterprogramme verfügbar ist und quasi eine externes Bediendisplay darstellt. Mein Smartphone ist quasi den kompletten Tag griffbereit mit mir Raum. Mit meinem Smartphone lese ich, höre Musik, besorge mir die Nachrichten und vertreibe mir auch mal die Zeit mit Spielen. Eine App für die Bedienung der Lüftung ist da nur schlüssig. Für uns im Haus ist das perfekte Lösung. Vor allem, da man auch mehrere Smartphones und Tablets mit der gleichen ComfoConnect Schnittstelle verbinden kann. So können alle Bewohner des Hauses ggf. die Lüftung schalten, ganz so, wie es auch mit einem fest installiertem Bediendisplay irgendwo im Haus möglich wäre. Leider habe ich immer wieder Probleme mit dem Fernzugriff. Die ComfoControl App verliert meine ComfoConnect LAN C Schnittstelle. Das trübt den sonst positiven Gesamteindruck ein wenig, aber es reicht mir, die Anlage zu Hause bedienen zu können. Als Backup lässt sich die Bedienung weiterhin am Gerät selbst vornehmen; so wie wir es bisher auch taten.
Bereits nach den ersten Tagen bin ich mir sicher, dass die ComfoConnect LAN C Schnittstelle eine hervorragende Ergänzung zu meiner ZehnderComfoAir Q350 TR ist.


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Seit etwa 12 Jahren bin ich Besitzer einer kontrollierten Wohnraumlüftung. Nun zeigte die bestehende Anlage Maico WRG300DC Ermüdungserscheinungen und ich habe sie durch die nahezu brandneue Zehnder ComfoAir Q350 TR mit Enthalpiewärmetauscher ersetzt. Ich berichte im heutigen Beitrag diesen Umbau und welche neuen Funktionen mich nun erwarten.




Titel: Zehnder ComfoControl mit Unterstützung für Smartwatch und Sprachassistent (Mockup)
Zehnder ComfoControl mit Unterstützung für Smartwatch und Sprachassistent (Mockup)
Nachdem ich bereits in meinem Beitrag zur ComfoConnect LAN C Schnittstelle den Wunsch bzgl. Android Wear Unterstützung geäußert hatte, habe ich ein Mockup dazu gebastelt. So oder so ähnlich könnte die Android Wear (Apple Watch) Unterstützung der ComfoControl App aussehen.

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