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Freitag, 3. Februar 2017

Öffentliches WLAN: Wer braucht sowas?

Kommentar / Rant

Titelbild: Öffentliches WLAN: Wer braucht sowas?
(incl. Update vom 6.2.2017) Die Überschrift mag nach Clickbait klingen, wären nicht exakt diese Worte im Karlskroner Gemeinderat so gefallen. Die CLK – Fraktion forderte bereits seit Mai 2016 (Link) die Errichtung eines öffentlichen WLAN Hotspots in Karlskron. Dieser Antrag mag für technikaffine Menschen ein durchaus angebrachter Vorschlag sein. Obwohl ich diesen Antrag grundsätzlich unterstütze, hätte ich da noch ein paar Fragen. Die Frage jedoch, die mir bestenfalls als Allerletztes in den Sinn kommen würde, stellten zahlreich anwesende digitale Kleingeistgemeinderäte als einzige Frage: “Wer braucht sowas?

Der Antrag auf ein freies und öffentliches WLAN in Karlskron, wurde im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung vom 16. Januar 2017 diskutiert. Wobei der Begriff „diskutiert“ eigentlich fehl am Platz ist; mit billigen Stammtischparolen nieder gebügelt, träfe die gemachten Äußerungen wesentlich besser. Dass es in meiner Gemeinde an digitaler Weitsichtigkeit und zukunftsträchtigem Breitbandausbau*) mangelt, habe ich bereits in diesem Blog dargelegt (FTTC – Investition in die Vergangenheit). Je weiter die Zeit fortschreitet, desto mehr bestätigt sich dieser Beitrag. Was ich aber in der ersten Sitzung des Jahres 2017 vernehmen musste, zeigte die volle Pracht an Gegenwartsverweigerung und lehrbuchmäßigem Digital-DAU-ismus.

Ein freies und öffentliches WLAN für Karlskron

Der genaue Wortlaut des Antrags liegt mir nicht vor. Ich kann hier also lediglich aus meiner Erinnerung wiedergeben, was verlesen wurde. Es wurde beantragt, in Karlskron einen freien und öffentlichen WLAN Hotspot zu errichten. Man verwies hierbei auf die Initiative „BayernWLAN“ des Bayerischen Landesdamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Im Antrag wurde darauf hingewiesen, dass die Errichtung solcher öffentlicher Hotspots durch den Freistaat Bayern mit bis zu 5000€ pro Gemeinde gefördert würde. Der Betreiber stellte die Hardware der Hotspots und würde die Geräte auch Instand halten. Auch die viel gefürchtete Störerhaftung läge beim Betreiber und die Gemeinde sei "raus". Der Bürger erhält dafür einen freien, öffentlichen WLAN Hotspot mit unbeschränktem Zugang; der Nutzer muss sich nicht registrieren und keine Login-Passwörter eintippen. Im BayernWLAN ist ein Jugendschutzfilter integriert, welcher für einen weiteren angemessenen Schutz sorgt.

Der Freistaat Bayern ist bemüht darin, den Wirtschaftsstandort Bayern auch bzgl. Internetversorgung attraktiv zu halten. An einem Wirtschaftsstandort arbeiten Menschen und Menschen haben Freizeit. In ihrer Freizeit betreiben diese Menschen Sport oder engagieren sich in Vereinen. Das was man eben in Deutschland bzw. Bayern so macht, wenn man frei hat. Man bringt sich, mit seinen Möglichkeiten und Vorlieben, ins gesellschaftliche Leben ein. Nun ist es aber so, dass das Internet vor den freizeitlichen Aktivitäten nicht Halt macht. Beinahe jeder trägt inzwischen ein Smartphone mit sich herum, welches nach einem Zugang zum Internet giert. Wie sehr das Internet den Weg in unseren Alltag gefunden hat, ist einem dabei nicht immer bewusst.

Die mobile Datenversorgung

Die in Deutschland angebotenen mobilen Internetzugänge sind, verglichen mit anderen europäischen Ländern, für das angebotene Highspeedvolumen exorbitant teuer. Es wird somit sehr wenig Datenvolumen fürs Geld geboten. Echte Flatrates sind kaum vorhanden; allenfalls für einen hoffnungslos überteuerten Betrag. Deutschland liegt im Preis/Volumen Verhältnis weit zurück. Für das Geld, das man in Deutschland für 6GB hinblättern muss, erhält man in Polen bereits eine echte, unbegrenzte und ungedrosselte Flatrate:

Infografik: Deutsche haben vergleichsweise wenig Volumen | Statista
Deutsche haben vergleichsweise wenig Volumen

Öffentliche WLAN Netze

Gerade weil die mobile Datenversorgung bei uns so dünn ist, bieten inzwischen Geschäfte ihren Kunden kostenloses WLAN an. Ein Service, um den Einkauf für den Kunden möglichst attraktiv zu halten. Mit einem solchen WLAN kann der Kunde Preise vergleichen oder sich ganz banal mit Freunden und Bekannten austauschen. Sei es das geplante Outfit der Freundin zu zeigen oder mit dem Kumpel die technischen Daten eines geplanten Gadgetkaufs zu besprechen. Egal was der Anlass der WLAN-Nutzung auch ist, keiner dieser Gründe ist abwegig, verwerflich oder muss ins lächerliche gezogen werden.

Auch viele Kommunen haben begriffen, dass das Internet längst in unserem Alltag omnipräsent ist. In der Region allen voran ist hier die Stadt Ingolstadt zu nennen. Hier gibt es bereits seit einigen Jahren in der Fußgängerzone das öffentliche WLAN "IN-City_free". Geschäftsbetreiber haben sich zusammengeschlossen, um dem Kunden nicht nur lokale Zugänge zu bieten, sondern ein möglichst großes Netz. Als ich mich das letzte Mal in dieses WLAN einloggte, war jedoch noch eine Registrierung notwendig, welche nur für deutsche Mobilfunknummern möglich war. Jetzt hat aber eine Stadt wie Ingolstadt auch Sehenswürdigkeiten und damit einhergehend Touristen. Wer schon einmal im Ausland Datenroaming genutzt hat, der weiß, dass dies noch viel teurerer ist, als unsere Datenpakete im deutschen Mobilnetz. Die Stadt Ingolstadt hat dies offensichtlich erkannt und bietet mit dem BayernWLAN nun offene Zugänge ins Netz für alle Menschen (siehe Statement von OB Dr. Christian Lösel). Mag dieses WLAN-Netz aktuell auch noch etwas lückenhaft sein, so bekräftigte man bei der „Einweihung“ am 23.1.2017, die Infrastruktur weiter ausbauen zu wollen. Immerhin startet das BayernWLAN im Ingolstädter Gebiet gleich zu Beginn mit 30 Zugangspunkten. Die Wichtigkeit eines solchen Projektes zeigt sich allein deshalb, weil zum offiziellen Start in Ingolstadt auch der Bayerische Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Dr. jur. Markus Söder, anwesend war.

Vorgeschlagene WLAN Standorte für Karlskron...

Nach diesem Exkurs in die nahe gelegene Großstadt kommen wir wieder zurück in das ländliche Karlskron. Neben der antragstellenden Fraktion hat sich lediglich ein einziger Gemeinderat positiv geäußert. Er meinte, dass er sich sehr gut vorstellen könnte, dass ein freier und kostenloser Hotspot vom Bürger angenommen würde. Für ihn stelle sich lediglich die Frage des Aufstellortes. Die Antragsteller schlugen vor, einen Hotspot am Sportplatz und einen im Haus des Bürgers zu errichten. Die hierauf erfolgenden hämischen Blicke und Mimiken sprachen Bände und rechtfertigen meine zu Beginn verwendete Formulierung „digitaler Kleingeistgemeinderäte“. Der Standort Sportplatz wurde entkräftet, weil ja "der Sportverein da schon ein WLAN hat". Leider ist dieses WLAN nicht öffentlich zugänglich, was man geflissentlich unter den Sitzungstisch fallen ließ. Für das Haus des Bürgers konnte man sich auch keinen rechten Einsatzzweck vorstellen. Polemisch wurde gefragt, ob sich der Gesangsverein dann die Noten aus dem Netz ziehen sollte. Ferner würden die Schützen beim Schießen wohl kaum einen Internetzugang benötigen, denn die Gewehre funktionierten immer noch ohne Internet.

...wären genau richtig

Die beiden vorgeschlagenen Standorte treffen für mein Dafürhalten, den ersten Bedarf in Karlskron. Der beliebteste Sport in Deutschland scheint wohl immer noch Fußball. So hat auch der Sportverein Karlskron zahlreiche Fußballmannschaften, die in diversen Ligen spielen und auch Heimspiele zu bestreiten haben. Ich bin kein Fußballbegeisterter; trotzdem habe ich mich mal umgehört. Die Sache wird bereits für Kindermannschaften äußerst professionell betrieben. Die Schiedsrichter müssen vor dem Spiel überprüfen, ob die anwesenden Spieler auch beim Verein gemeldet sind und im Anschluss an das Spiel müssen Ergebnisse und Torschützen etc. in die zentrale Datenbank eingepflegt werden. Man möge mir verzeihen, wenn mir hier nicht alle Details bekannt sind. Jedoch konnte ich in Erfahrung bringen, dass genau diese Datenpflege für die ehrenamtlichen Schiedsrichter vor Ort in den „Kuhkäffern“ nicht möglich ist, es sei denn man nutze die teuren Mobilfunktarife; privat bezahlt, versteht sich. Wobei auch bzgl. mobilem Datennetz in ländlichen Orten die Versorgung immer noch beliebig schlecht sein mag. Im Weiteren denke ich an all die Mamas und Papas, die jedes Wochenende mit dem Sprössling zu den Spielen fahren. Sie stehen am Spielfeldrand und feuern an. Wie schön wäre es hier, auch mal das omnipräsente Smartphone zu nutzen und Bilder vom Spiel live mit den Daheimgebliebenen auszutauschen. Klar kann man hierfür sein Datenpaket nutzen; falls nicht gerade wieder nur Edge angeboten wird, was quasi einem Stillstand gleicht. Selbst wenn LTE verfügbar und voll nutzbar wäre, bleibt immer noch das vorher erläuterte Volumenproblem. Wie angenehm wäre es aber, in einem freien öffentlichen WLAN eingeloggt zu sein? Muss nicht zwingend sein, wäre aber ein tolles Angebot für den Bürger und ein Tribut an die Informationsgesellschaft der Gegenwart.

Karlskron ist inzwischen weit vorangeschritten, was die Errichtung einer neuen Mehrzweckturnhalle angeht. Diese Turnhalle wird eine bisherige ersetzen und wird sich zwischen Schule und Sportplatz befinden. Die Mehrzweckturnhalle soll neben Schulsport und Training diverser Gruppen des SV Karlskron auch für öffentliche Veranstaltungen nutzbar sein. Ein freier WLAN Hotspot am Sportplatz könnte evtl. so platziert sein, dass man sich auch aus der neu zu errichtenden Mehrzweckhalle einloggen könnte. Immer wo viele Menschen zusammenkommen und ihre Smartphones dabeihaben, besteht Bedarf an einem Internetzugang. Und sei es nur, dass der Sportverein ein Hallenturnier veranstaltet. Selbst wenn es keine Fußballer sind, so dürften auch bei den Leichtathleten die Ergebnisse über das Internet gemeldet werden. Pressevertreter schreiben ihre Meldungen noch vor Ort und könnten diese gleich an die Redaktion übertragen.

Kommen wir zum Haus des Bürgers. Hier treffen sich Vereine und Gruppen zum Zwecke… Ich kann es nicht sagen, weil ich in Karlskron nicht Mitglied eines Vereins bin. Meine Vereinszugehörigkeit spielt sich historisch bedingt außerhalb meiner Heimatgemeinde ab. Aber ich war äußerst aktiv in einem Verein tätig. Auch vor dem nicht sportlichen Vereinsleben hat die – nicht mehr neue – digitale Welt keinen Halt gemacht. So werden Mitgliederlisten in Onlinedatenbanken gepflegt und in so mancher Vorstandssitzung wird im Netz nach Informationen gesucht. Sei es nach Firmen, die eine geplante Beschaffung zum Kauf anbieten, oder man schlägt online in den Vorschriften des eigenen Verbandes nach. Die Nutzungsmöglichkeiten im Haus des Bürgers sind in meinen Augen so vielfältig, wie die Gruppen, die dieses Gebäude nutzen.

Weitere denkbare Standorte

Lassen wir unseren Gedanken freien Lauf und gehen einen Schritt weiter. Wenn erste beiden Standorte mit einem freien WLAN versorgt wären, welche weiteren Standorte könnte man für einen weiteren Ausbau erwägen?
Das Arbeiten außerhalb des Büros wird immer beliebter, lese ich jedenfalls sehr oft. Ich habe Kollegen, die sich vorstellen können von zu Hause oder von Unterwegs zu arbeiten bzw. dies bereits tun. Denken wir also an die berufstätigen Mamas und Papas. Warum nicht unsere Spielplätze mit BayernWLAN ausstatten? So kann der Elternteil mit dem Kind zum Spielplatz gehen und während der Nachwuchs mit gleichaltrigen die Zeit verbringt, kann man nebenbei noch ein wenig arbeiten.
Eine nächste Möglichkeit sind Bushäuschen. Warum nicht an den Bushäuschen ein BayernWLAN o.ä. installieren. So kann der Fahrgast während der Wartezeit sich die Zeit im Netz vertreiben. Zu sehr an den Haaren herbeigezogen? Keinesfalls, denn nicht nur diverse Fahrgastverbände setzten sich für eine kostenlose Internetverbindung auch in Regionalzügen ein, sondern inzwischen auch der Bundesverkehrminister, Alexander Dobrindt (Link zu finanzen.de). Warum also den Ausbau nicht bis zum Schluss, bzw. Anfang der Fahrt durchziehen und auch die Bushäuschen vernetzen.
Und last but not least: Das Rathaus. Warum soll nur der Beamte im Rathaus Zugriff auf das Netz haben. So könnte mit einem öffentlichen Hotspot im Rathaus auch der Bürger auf alle Informationen im Netz zugreifen. Ggf. lassen sich auf diese Art auch gleich Formulare, Infoblätter etc. vom Rathausmitarbeiter auf das Handy des Bürgers „schubsen“. Unsere Gemeinde ist zu klein, um im Rathaus einen freien WLAN Hotspot anzubieten? Die Gemeinde Rathen ist mit 6700 Einwohnern nicht wesentlich größer als Karlskron und bietet genau diesen Service ihren Bürgern (Link).

Die Schwelle ins dritte Jahrtausend nehmen

All diese Argumente für ein freies, öffentliches WLAN wurden in dieser öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 16.01.2017 nicht diskutiert. Stattdessen beschränkte man sich auf billige und abgedroschene Stammtischparolen und die Frage: “Öffentlicher WLAN Hotspot? Wer braucht sowas?“ Gemeinderat zu sein ist keine leichte Aufgabe. Man kann es auch nie allen recht machen. Die Gemeinderäte sind Bürger wie Du und ich, die ihre Aufgabe neben dem Beruf ausüben. Jeder einzelne hat dafür Anerkennung verdient! Anerkennung dafür, dass sie ihre Freizeit im Dienst am Bürger verbringen und sich im kommunalen Gremium einbringen. Die niederschmetternde Reaktion auf einen, in meinen Augen, solch sinnvollen Antrag, wie die Errichtung eines freien, öffentlichen Internetzugangs mit dermaßen hinterwäldlerischen Argumenten abzuwürgen, zeigt aber auch wo wir in Karlskron stehen. Wir stehen immer noch am Ende des 20. Jahrhunderts. Wir stehen noch an der Schwelle zum neuen Jahrtausend und in einer Zeit, als man „dieses Internet“, „das Neuland“ noch belächelte. Nur wenige haben diese Schwelle in die Gegenwart bereits überschritten und verstehen, was es heute bedeuten muss, wenn man von Breitband *) spricht und wie wichtig der ungehinderte Zugang zum Netz und zum Wissen der Welt für alle Bürger ist; nicht nur beruflich, sondern auch privat.

Öffentliches WLAN: Wer braucht das? Jeder!

Man könnte die inhaltlose Frage „Wer braucht das?“ übrigens mit einer ebenso inhaltslosen Antwort honorieren: “Jeder!“ Im ersten Absatz hatte ich geschrieben, dass mir die gestellte Frage bestenfalls als Allerletztes einfallen würde; wenn überhaupt! Neben der Frage nach dem Wo, wäre auch die Frage nach den Betriebskosten zu stellen. Die Errichtung von bis zu 2 Zugangspunkten wird mit bis zu 5000€ gefördert. Ich gehe davon aus, dass somit 1 Zugangspunkt mit ca. 2500€ zu Buche schlägt. Die monatlichen Betriebskosten für die BayernWLAN Acesspoints liegen bei ~23€ im Innenbereich und ~30€ im Außenbereich (Quelle). Nachdem die Betriebskosten für die Kommune bekannt sind, könnte man entscheiden, ob der Bürger diesen Preis wert ist. Sollten die Kosten für BayernWLAN nicht passen, so gibt es auch noch andere Anbieter. Das und genau das sollten die entscheidenden Fragen sein, die über die Errichtung eines freien und öffentlichen WLANs in Karlskron entscheiden. Die dämliche Frage „Wer braucht das?“ stellt sich ganz einfach nicht!


Update 06.02.2017:

Ergänzend noch eine Information, die mich gestern in den späten Abendstunden erreicht hat: Wie mir ein Gemeinderat mitteilte, enthält das Protokoll der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 16.01.2017 den Passus, dass die Verwaltung beauftragt wäre, die Kosten für die vorgeschlagenen Hotspots zu ermitteln. Danach würde der Gemeinderat darüber entscheiden ob, wo und welche Anzahl an öffentlichen WLAN Zugängen einrichtet werden. Dies habe ich so während der Sitzung nicht vernommen. Das mag an meiner Fassungslosigkeit liegen, dass so intensiv über den Sinn palavert wurde, dass ich aus dem Kopfschütteln kaum heraus kam. Das Protokoll der letzten Sitzung wird auch erst in der folgenden, heutigen Sitzung genehmigt und ist dann erst final. Das Protokoll vom 16.1. (incl. dem Passus der Prüfung) wurde am Abend des 6.2. genehmigt.
Sollte sich diese Information bestätigen, ist es Es ist beruhigend, dass das Thema nicht einfach mit der Frage "Wer braucht sowas?" vom Tisch gewischt wurde. Ich setze nicht voraus, dass bei uns öffentliche WLAN Hotspots errichtet werden. Es gibt ebenso Argumente, die dagegen sprechen. Mein Kommentar befasst sich lediglich mit den Ereignissen der Sitzung vom 16.1. und soll keine Abhandlung über Für und Wider öffentlicher Hotspots sein. Was ich als Bürger erwarte ist aber, dass darüber ernsthaft diskutiert wird. So wie sich das im Moment darstellt wird es eine Eine solche ernsthafte Diskussion wird es in der (nahen) Zukunft noch geben.


*) Die Bayerische Breitbandrichtlinie vom Juli 2014 Abs. 1 zu Grunde legend, setze ich für eine "Breitbandversorgung" mindestens 30MBit/s an.


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