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Mittwoch, 17. Februar 2016

Bin ich süchtig nach meinem Smartphone?

Gedanken

Mein Nexus 5 hat in der letzten Woche in einer Bootschleife seinen Frieden geschlossen (Link zum Artikel). Obwohl ich wirklich zeitig ein Nexus 6P als Ersatz bestellt habe, lässt dieses noch auf sich warten. Im Lauf der Tage sammelte sich bereits das bestellte Zubehör (Link zum G+ Post) und ich wurde unruhig. Bin ich nun süchtig nach meinem Smartphone?
Mein Nexus 5 ging also am 11.Februar (Donnerstag) in das Nexus ein. Am selben Abend wurde noch das Nexus 6P im Play Store bestellt. Zugesagter Liefertermin 15.-17. Februar (Montag - Mittwoch). Bereits am 12. erreichte mich die Versandmitteilung und irgendwie kam in mir die Hoffnung auf, bereits ab Samstag wieder ein Smartphone zu besitzen. Dem war aber keineswegs so, denn auch am Montag den 15. Februar zeigte das DHL Tracking die Lieferung immer noch in Eindhofen in den Niederlanden. Ich war mir nicht bewusst, wie tief sich das Smartphone bereits in meinen Tagesablauf assimiliert hatte.

Erscheinungen meiner potentiellen Abhängigkeit

Am Morgen nutze ich mein Smartphone als Wecker. Diesen Wecker habe ich quasi immer dabei und kann ihn so auch auf Reisen nicht vergessen. Selbstverständlich könnte ich auch einen konventionellen Wecker benutzen, vielleicht auch einen Gadgetwecker mit Sonnenaufgangssimulation, aber warum? In den letzten Jahren hat sich die Weckerapp als für mich als am praktikabelsten herausgestellt.
Zum Frühstück, sofern ich das mache, schaue ich in die Streams meiner sozialen Netzwerke. Ich schaue nach, was es so an News gibt. Gelegentlich werfe ich auch einen Blick auf die Internetseite der örtlichen Tageszeitung. Ich erinnere mich an typische Frühstücksbilder im letzten Jahrtausend, als in Filmen die Väter in den Frühstücksszenen hinter einer großen Tageszeitung verbrachten.
Auf dem Weg in die Arbeit läuft meist die Navigation über Google Maps mit. Damit kann ich die Fahrstrecke ggf. an die aktuelle Verkehrssituation anpassen. Alternativ könnte man den Verkehrsfunk hören, welcher kaum Nachrichten zu meinem Arbeitsweg hat. Man könnte auch einfach losfahren und sehen was kommt.
Über den Tag nutze ich mein Smartphone und streame mir Musik. Natürlich nicht während der Arbeitszeit. Andere mögen hier ein Radio laufen haben. Damit habe ich kein Problem.
Nahezu alle meine Bestellungen und Rücksendungen tracke ich in einer App (Link zur Appvorstellung). Damit habe ich ganz gut im Blick wann welches Paket eintrifft und was noch aussteht. Das kann man machen, muss man aber nicht. Ich finde das sehr praktisch.
Gelegentlich kommuniziere ich über verschiedene Messenger mit Freunden und Bekannten. Auch hier ließe sich zum (Festnetz-)Telefon greifen, oder auf die nächste physische Begegnung warten. Aber kann man nicht auch auf solche Weise Kontakte und Freundschaften pflegen?
Selbstverständlich nutze ich mein Smartphone auch um zu spielen. Zugegeben einer der größeren Zeitfresser, aber auch andere Leute verbringen Zeit mit nutzlosen Tätigkeiten.
Wenn ich weiter drüber nachdenke, so fallen mir bestimmt noch weitere Situationen ein in denen ich zu meinem Smartphone greife.

Sucht

Wikipedia schreibt zu "Sucht in der Umgangssprache" (Link): ...wird von dem Beobachter ein, seiner Meinung nach, krankhaftes, übermäßigen oder zwanghaften Verhalten oder Gebrauch... Der Schwindsüchtige „schwindet dahin“, im Wassersüchtigen sammelt sich Wasser, der Fettsüchtige ist zu fett, der Gelbsüchtige verfärbt sich gelb, der Trunksüchtige trinkt zu viel. Folglich nutzt ein Handy- bzw. Smartphonesüchtiger demnach eben solches übermäßig; jedenfalls im Auge des Beobachters. Ein Pendler, welcher sein Auto verwendet um in die Arbeit und zurück zu kommen, darf nach dieser Definition, von einem Homeoffice-Arbeiter als Autosüchtiger bezeichnet werden? Darf ich dann den Frühstückszeitungsleser als Totholzsüchtigen bezeichnen? Sind damit nicht nahezu alle Menschen in unserer Gesellschaft im Auge eines Nudisten dann auch Kleidungssüchtige? Sind gläubige Menschen für Atheisten dann Religionssüchtig?
Sucht scheint mir ein sehr subjektiver Begriff in der Umgangssprache. Manches Mal wird mit dem Begriff "Sucht" auch das eigene Unverständnis kaschiert.

Bin ich süchtig?

Nachdem ich jetzt einige Tage ohne Smartphone war, bin ich mir etwas bewusster, wie oft ich es täglich verwende. Ja, mir hat dieses Gerät oft genug gefehlt bzw. ich hätte es gerne benutzt. Etwas schwierig gestaltete sich das Weckerproblem. Es fand sich noch ein konventioneller Wecker und ich habe nicht verschlafen. Muss ich süchtig sein weil ich das Smartphone sehr oft über den Tag nutze? Nicht zwangsweise, wie sich herausstellte. Bei vielen Gelegenheiten ersetzt das Smartphone nur bisherige Medien, Methoden oder Arbeitsweisen. Als Sucht kann eine solche Verwendung nur von Ignoranten bezeichnet werden, welche sich der gegenwartlichen Technik und Kommunikationsformen verweigern. Wer das möchte darf sich gerne der Gegenwart verweigern, muss sich aber bewusst sein irgendwann in der Vergangenheit zu leben. Es gibt Religionsgemeinschaften, wie die Amische , die das bereits sehr lange tun. Ob das der bessere Weg ist, muss jeder selbst entscheiden.  Der Übergang dahin, dass die Smartphoneverwendung als Sucht bezeichnet werden darf ist sicherlich fließend. Ersetzt das Gerät meine sozialen Kontakte und meine Fähigkeit mich mit meinen Mitmenschen zu treffen, muss ich mein Verhalten überdenken. In Gemeinschaft mancher Personen sollte man den Gebrauch einschränken um nicht anzuecken. Was aber eher unter "sich der gesellschaftlichen Norm beugen" fallen dürfte, wie sie jede Gruppe hat.
Ich komme für mich selbst zum Schluss nicht Handysüchtig zu sein, jedoch eine leichte Tendenz zur überdurchschnittlichen Verwendung aufzuweisen.

PS:

Mein Nexus 6P wurde zugestellt
Mein Nexus 6P ist inzwischen eingetroffen und meine unfreiwillige mobile Fastenzeit hat ein Ende. Natürlich musste zum neuen Telefon auch ein ganzer Schwung neues Zubehör eingekauft werden, schließlich muss ich nun auf Induktionsladung verzichten. Außerdem ist das Nexus 6P das erste Gerät im Haus, welches eine USB Typ C Buchse besitzt. Wenn ich das Gerät fertig eingerichtet und ein wenig damit gespielt habe, veröffentliche ich eine Aufstellung meines Zubehörs.

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